Wohnen wie für mich gemacht.

Wasserbetten

Das Überzeugendste an Wasserbetten ist eine so punktgenaue Körperanpassung, dass es keine Druckpunkte, stattdessen aber eine angenehme Druckentlastung beim Liegen und Schlafen gibt.

Das Liegegefühl ist tief entspannend, wodurch ein schnelles Einschlafen und eine Verlängerung der Tiefschlafphasen möglich wird. Durch die individuelle Temperatureinstellung hat ein Wasserbett immer die perfekte Temperatur, was besonders in der kalten Jahreszeit als sehr angenehm und entspannend empfunden wird. Bei der richtigen Pflege ist eine lange Lebensdauer dieses Schlafsystems zu erwarten. Aufgrund des geschlossenen Kunststoff-Wasserkerns sind Wasserbetten sehr hygienisch und für Allergiker bestens geeignet.

Optimale Körperanpassung

Wasserbetten sind für alle die perfekt geeignet, die sich eine hohe Druckentlastung wünschen, da kein anderes Bett eine bessere Körperanpassung bietet. Weitere Pluspunkte sind die individuelle Temperatureinstellung, bzw. Erwärmung des Wassers und der Hygieneaspekt. Durch den abgeschlossenen Wasserkern wird das Eindringen von Körperflüssigkeiten ebenso verhindert, wie die Entstehung von Milben.

Beruhigungsstufen statt Härtegrade

Während die Festigkeit von Matratzen in Härtegrade unterteilt ist, werden bei einem Wasserbett die Beruhigungsstufen angegeben. Um das Nachschwingen der Flüssigkeit zu reduzieren oder zu verhindern, werden auf Wunsch unterschiedlich viele Vlieseinlagen in die Wasserkammern eingearbeitet. Je höher die Beruhigungsstufe, desto weniger schwingt die Flüssigkeit nach, wodurch der Körper stärker abgestützt wird. Ein Wasserbett bietet in der richtigen Einstellung ein druckfreies Liegegefühl und stützt den Rücken und die Wirbelsäule dennoch flexibel ab. Durch die Temperaturvoreinstellungen ist die Bett-Temperatur konstant angenehm, da das Wasser immer wieder entsprechend erwärmt wird.

Aufbau und Pflege

Aufgrund des hohen Gewichts (bis zu 800 kg) des Wasserbettes ist ein Unterbau notwendig. Sowohl für den Aufbau des Bettes, als auch die Bestimmung der Füllmenge, sollte unbedingt ein Experte hinzugezogen werden. Die ideale Wassermenge hängt unter anderem von Ihrem Gewicht und Ihrem Körperbau ab.

Im Vergleich zu anderen Schlafsystemen fallen bei einem Wasserbett regelmäßige Neben- und Pflegekosten an. Dazu gehören Strom, Reinigungsmittel und Wasserzusätze, um die Algenbildung zu vermeiden. Außerdem muss der Wasserkern regelmäßig entlüftet und aufgefüllt werden. Da der Matratzenkern wasser- und luftdicht abgeschlossen ist, findet kein Feuchtigkeitsausgleich statt, lediglich der waschbare Schutzbezug kann etwas Feuchtigkeit aufnehmen. Auch die Atmungsaktivität ist nicht mit anderen Schlafsystemen vergleichbar. Sollten Sie zu den Menschen gehören, denen schnell warm wird und die zu stärkerem Schwitzen neigen, ist ein Wasserbett nicht empfehlenswert.

Der Aufbau eines Wasserbetts

1. Kopfteil
2. Beruhigungsvlies
3. Bezugsdeckel
4. Border
5. Topliner
6. Sicherheitswanne
7. Therm Saver
8. Heizmatte
9. Duo-Zarge
10. Bodenplatte
11. Unterbau
12. Steuerelement Heizung